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Ein Glas Wasser in der Sonne; Foto: Peter Hoffmann

HYPO-PAkT

Das HYPO-PAkT-Projekt wird durch die "Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz" im Rahmen der Umsetzung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms (BEK 2030) gefördert.

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Präventives Aktionsprogramm für Pflegeheime zum optimalen Trinkverhalten bei Hitzegefährdung (HYPO-PAkT)

Logo: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bei Hitzewellen wird der Bevölkerung empfohlen, auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten. Obwohl dies angesichts eines erhöhten Flüssigkeitsbedarfs bei hohen Temperaturen sinnvoll ist, kann eine nicht angemessene Trinkmenge bzw. Aufnahme von Elektrolyt-Salzen auch eine gesundheitliche Gefährdung nach sich ziehen. So kann eine deutlich veränderte Konzentration von Natriumionen im Blut zu einem akuten Verwirrtheitszustand (Delir) führen. Dieser Zustand kann eine Behandlung in einer Rettungsstelle bzw. Notaufnahme eines Krankenhauses erfordern.

Das interdisziplinäre HYPO-PAkT Projekt verfolgt daher mehrere Aspekte:

1.  Analyse, ob insbesondere ältere sowie pflegebedürftige Menschen bei Hitzeperioden durch Verschiebungen im Wasser- und Elektrolythaushalt gefährdet sind, woran sich – möglicherweise vermeidbare – Krankenhausaufenthalte anschließen können.

2.  Untersuchung der derzeitigen Maßnahmen, die in Berliner Pflegeheimen in Bezug auf Trinkverhalten, Wasser- und Elektrolythaushalt durchgeführt werden, sowohl bei Normaltemperatur als auch bei Hitzeperioden.

3.  Studie zur Einschätzung von präventiven Maßnahmen in einem Berliner Pflegeheim zur Gesundheitserhaltung und Vermeidung von Elektrolytstörungen.

4.  Basierend auf diesen Ergebnissen soll im Projekt ein präventives Aktionsprogramm für ältere sowie pflegebedürftige Menschen konzipiert werden, um bei Hitzeperioden die Anzahl von Elektrolytveränderungen und der damit verbundenen Gesundheitsstörungen zu senken und eine Einweisung in Krankenhäuser zu verringern.