Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

Monosaccharidanalytik

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Monosaccharidanalytik

Ziel: Die Analyse der einzelnen Zuckerbausteine, Monosaccharide, gibt Aufschluss über die einzelnen Komponenten der zu analysierenden Glykanstrukturen. Mit Hilfe dieser Methode können erste Hinweise auf Glykantyp (N-/O-Glykan), Ursprung der Probe (pflanzliches, tierisches oder humanes Expressionssystem) und eventuellen Verunreinigungen durch den Herstellungs- bzw. Aufreinigungsprozess gewonnen werden.

Hintergrund: Monosaccharide werden nach neutralen (nicht geladenen) und geladenen Strukturen unterschieden. Neutrale Monosaccharide sind z.B. Glucose, Mannose und N-Acetylglucosamin. Geladene Strukturen sind Analoga der N-Acetylneuraminsäure. In Abhängigkeit der gewählten Bedingungen während der Hydrolyse eines Glykans können selektiv neutrale und geladene Strukturen analysiert werden.

Abb1: Ergebnis der Monosaccharidanalytik

Technische Ausstattung:
Ionenchromatograph HPAEC-PAD (Dionex ICS-3000)