Monosaccharidanalytik

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Monosaccharidanalytik

Ziel: Die Analyse der einzelnen Zuckerbausteine, Monosaccharide, gibt Aufschluss über die einzelnen Komponenten der zu analysierenden Glykanstrukturen. Mit Hilfe dieser Methode können erste Hinweise auf Glykantyp (N-/O-Glykan), Ursprung der Probe (pflanzliches, tierisches oder humanes Expressionssystem) und eventuellen Verunreinigungen durch den Herstellungs- bzw. Aufreinigungsprozess gewonnen werden.

Hintergrund: Monosaccharide werden nach neutralen (nicht geladenen) und geladenen Strukturen unterschieden. Neutrale Monosaccharide sind z.B. Glucose, Mannose und N-Acetylglucosamin. Geladene Strukturen sind Analoga der N-Acetylneuraminsäure. In Abhängigkeit der gewählten Bedingungen während der Hydrolyse eines Glykans können selektiv neutrale und geladene Strukturen analysiert werden.

Abb1: Ergebnis der Monosaccharidanalytik

Technische Ausstattung:
Ionenchromatograph HPAEC-PAD (Dionex ICS-3000)

Arbeitsgruppenleitung

Dr. rer. nat. Markus Berger

CharitéUniversitätsmedizin Berlin
Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie

Campus Charité Mitte
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

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