Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

Massenspektrometrie

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Massenspektrometrie

Ziel: Im Bereich der Proteomik ist die Massenspektrometrie bereits in automatisierte Workflows eingebunden. Ebenso ist die Massenspektrometrie eine unersetzliche Analysemethode für die Aufklärung von Glykanstrukturen. Da sich die MS-basierte Glykananalytik wesentlich komplexer und zeitaufwendiger darstellt, werden neue Fragmentierungstechniken und die Entwicklung von automatisierbaren Präparations- und Analyseschritten hier dazu beitragen, den wachsenden Anforderungen aus Forschung und Entwicklung gerecht zu werden.

Hintergrund: Miniaturisierung und Automatisierung sind bisher nur in Ansätzen für die Analyse komplexer Glykangemische entworfen worden. Vielversprechende Möglichkeiten bieten neue Verfahren der Massenspektroskopie (MS): Insbesondere die MALDI-TOF/TOF-MS, die eine effektive Technologie mit schnellen, automatisierbaren Messungen und Fragmentierungsexperimenten verknüpft, sowie die online Kopplung von ESI-MS-Detektoren an die miniaturisierte Flüssigkeitschromatographie (Nano-LC/MS).

Abb1: MS-Spektrum mit möglichen Glykanstrukturen

Technische Ausstattung:
Bruker Daltonics MALDI-TOF/TOF-MS Ultraflex III
Agilent Nanoflow Proteomics XCT
Bruker Daltonics HCTultra PTM
Perkin Elmer Clarus 600 GCMS