Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

Chromatographie/Kapillarelektrophorese

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Chromatographie/Kapillarelektrophorese

Ziel: Mit Hilfe verschiedener chromatographischer bzw. elektrophoretischer Verfahren ist es möglich, die Glykane nach ihrer Ladung (abhängig vom Sialylierungsgrad) und nach ihrer Größe aufzutrennen. Die so erhaltenen Glykanprofile geben einen ersten Hinweis auf die Glykosylierung eines rekombinanten Glykoproteins, einer Zelllinie oder biologischen Materials. Dies ist oftmals die Voraussetzung um die mikroheterogene Strukturvielfalt der Glykane in nachfolgenden Schritten zu analysieren. Dies können weitere Chromatographien, enzymatische Schritte oder massenspektrometrische Analysen sein.

Hintergrund: Je nach Fragestellung und Ausgangsmaterial werden entweder die Glykane mit einem Fluoreszenzlabel versehen oder direkt aufgetrennt. Verwendung finden hier die Methoden der HPLC, Ionenchromatographie und Kapillarelektrophorese.

Abb1: Glykanprofil eines Glykoproteins

Technische Ausstattung:
HPLC (Dionex UltiMate 3000, Dionex Summit)
Ionenchromatographie HPAEC-PAD (Dionex ICS 3000)
Kapillarelektrophorese (Beckman Coulter P/ACE MDQ, PA 800)