Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie
In diesem Verbundprojekt wird untersucht, ob der Einbau artifizieller Sialinsäuren in Glykanstrukturen von Glykoproteinen eine erhöhte Sialidaseresistenz vermittelt und ob hierdurch die Clearance rekombinanter Glykoproteine vermindert, das heißt die Plasma-Halblebenszeit verlängert werden kann.
Durch Zusatz im Zellkulturmedium in geeigneten Zellkulturen werden synthetische Vorläufermoleküle in den Sialinsäure-Stoffwechselweg eingeschleust. Diese nicht natürlichen Sialinsäuren werden in den Glykanen von Glykoproteinen eingebaut. Am Beispiel von sekretierten, pharmazeutisch relevanten Proteinen wird die Modifikation der Glykane charakterisiert. Untersucht werden:
Ziel des Vorhabens ist es, die biologischen Verfügbarkeit therapeutischer Glykoproteine nach parenteraler Applikation zu erhöhen.
Dr. rer. nat. Jens Dernedde
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie
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