Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Pathobiochemie
Klicken Sie auf das gewünschte Thema, um mehr zu erfahren. Dort finden Sie auch die jeweilige Arbeitsgruppe, die sich damit befasst.
Dieser Forschungsschwerpunkt befasst sich mit ausgesuchten Aspekten des systemischen und zellulären Eisenstoffwechsels. Im Mittelpunkt steht das Shedding und Ripping des Transferrinrezeptors 1, die Regulierung der zellulären Eisenaufnahme und der Eisenstoffwechsel bei der Megakaryopoiese.
Folgende AG beschäftigt sich mit Aspekten des Eisenstoffwechsels:
Die hochorganisierte Entzündungsreaktion resultiert aus der Antwort des Immunsystems auf einen Gewebeschaden und ist durch Schmerz, Schwellung, Rötung und Erwärmung des betroffenen Areals charakterisiert. Bei allen Formen der Entzündungsreaktion beobachtet man die gesteigerte Adhäsion zirkulierender Leukozyten an das Gefäßendothel und das nachfolgende Auswandern in entzündetes Gewebe, so bei akuten bakteriellen und viralen Entzündungen, nach Trauma, thermischer Gewebeschädigung, Ischämie-Reperfusionsschäden, Transplantation, Arteriosklerose und chronischen Erkrankungen wie Arthritis, Psoriasis, COPD und Asthma. Neben der erwünschten Wirkung der Abwehr und Reparatur von Gewebedefekten, kann das gesteigerte Auswandern der Leukozyten auch pathologische Bedeutung erlangen und zur Schädigung des Gewebes führen. Es besteht daher großes Interesse, die Mechanismen der Entzündungsreaktion zu verstehen, um pharmakologisch modulierend einzugreifen.
Folgende AG beschäftigt sich mit Aspekten der Entzündungsforschung:
Im vorliegenden Projekt sollen durch Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Glykobiotechnologie grundlegende neuartige Verfahren der Analyse und der Biosynthese glykanbasierter Wirkstoffe entwickelt werden.
Erstens sollen die Verfahren der Glykananalytik, die für die F & E, die Produktion und die Qualitätskontrolle in der Glykobiotechnologie grundlegend sind, den Erfordernissen in der Forschung und bei biotechnologischen Anwendungen Rechnung tragend miniaturisiert, vereinfacht und für einen hohen Probendurchsatz automatisiert werden. Dies schließt die apparative Weiterentwicklung mit ein.
Zweitens werden neue Verfahren entwickelt, die es ermöglichen, die Biosynthese und damit die Herstellung rekombinanter Glykoproteine mit definierter Glykanausstattung zu steuern („Glykodesign“).
Dies ist für die biomedizinische Forschung, für therapeutische Proteine (Biopharmazeutika) in Hinblick auf Drug Design, Qualitätskontrolle und Arzneimittelzulassung sowie für die molekulare Diagnostik von größtem Interesse.
Ein Programm der BMBF-Innovationsinitiative Neue Länder „Unternehmen Region“
Folgende AG beschäftigt sich mit Aspekten des Glykodesigns und der Glykoanalytik:
| Gebiete der Diagnostikforschung | Ansprechpartner | |||
|---|---|---|---|---|
| Autoimmunerkrankungen | Dr. Gonzales, Dr. Hoppe, PD Dr. Lun | |||
| Endokrinologie | Dr. Perschel | |||
| Granulozytenfunktionstest | PD Dr. Lun | |||
| Hämoglobinopathie/Thalassämie | Dr. Frömmel, Dr. Hoppe | |||
| Hämostaseologie | Dr. Hoppe, Dr. Langer, Dr. Ziemer | |||
| Lipidstoffwechsel | Prof. Dr. Walter | |||
| Kardiale Biomarker | Dr. Ziebig | |||
| Neue Verfahren in der Klinische Chemie | Dr. Müller | |||
| Molekulare Risikodiagnostik | Dr. Hoppe, Dr. Weimann | |||
| Hämatologie | Dr. Weimann | |||
| Therapeutic Drug Monitoring (TDM) | Dr. Steffen Bauer |
Tumoren entstehen durch Mutationen oder die Fehlregulation von Tumorsuppressor- oder Onkogenen, wodurch die Balance zwischen Zellproliferation und Zelltod gestört wird. Die Aufklärung der zugrunde liegenden Signalmechanismen und die Entwicklung neuer Tumortherapie-Strategien stellen zentrale Fragestellungen der Forschung des ILP dar.
Folgende AG beschäftigt sich mit Aspekten der molekularen Onkologie:
Zelladhäsionsvorgänge spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Geweben und Organen sowie im Rahmen von Prozessen des Immunsystems. Eine fehlgesteuerte Funktion von Zelladhäsionsmolekülen und der mit ihnen assoziierten Bindungspartner verändert die Zellmorphologie, das Migrations- und Proliferationsverhalten und die Genexpression und ist wesentlich an der Tumorgenese und Entzündungsreaktionen beteiligt. Durch die Aufklärung der Struktur, Funktion und Regulation von Zelladhäsionsmolekülen wollen wir zu einem besseren Verständnis dieser Vorgänge als Grundlage für zukünftige Therapieansätze beitragen.
Folgende AG beschäftigt sich mit Aspekten der Zelladhäsion: